Gottesdienst mit CMD, Rose-Marie & Bruno Antonietti

Date : Sonntag, 2. Oktober 2022 | Prédicateur :
Série : | Texte biblique : Johannes 6:16-21
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Unser Kinderhilfswerk „Christlicher Missionsdienst“, das hauptsächlich für arme Kinder in Indien arbeitet, hatte diesen Sommer verschiedene Probleme mit unserem neuen Direktor oder CEO, wie man ihn heutzutage nennt. Diese machten uns als Leitung oft schlaflose Nächte und trieben uns ins Gebet.
Der Mann machte auf der einen Seite grosse Pläne für die nächsten 5 Jahre unseres Werkes und auf der anderen Seite wollte er mit einigen unserer bewährten Mitarbeitern nicht mehr zusammenarbeiten und neue anstellen. Wichtige Vorarbeiten wie z.B. das anfertigen lassen der ca. 3000 Schuluniformen für das neue Schuljahr vergass er oder liess es einfach liegen und vieles andere.
In dieser für uns dunklen Zeit sprach mich ein Bibelwort aus Johannes 6, Verse 16-21 besonders an: “Jesus auf dem See“.
Am Abend aber gingen seine Jünger hinab an den See, stiegen in ein Boot und fuhren über den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen. Und der See wurde aufgewühlt von einem starken Wind. Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich. Er aber sprach zu ihnen: Ich bin’s; fürchtet euch nicht! Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
Mitten in der Dunkelheit (17) Jesus gibt sich zu erkennen, auch oder gerade in dunklen Lebensphasen.
Mitten im tosenden See (18) Der aufgewühlte See kann aber Jesus nichts anhaben. Er läuft ruhig über das Wasser.
Jesus ist ganz nah (19) Nur weil wir Jesus nicht spüren heisst dies nicht, dass er nicht schon auf dem Weg und in der Nähe zu uns ist.
Er ist kraftvoll (19) Während die Jünger schon eine Stunde gerudert sind läuft Jesus die ganze Zeit schon über das Wasser.
Er flösst ihnen Ehrfurcht ein (19) Was für ein Wunder, das deutlich macht, dass Jesus der Sohn Gottes und allmächtig ist.
Er ist tröstend (20) Ich bin’s, habt keine Angst sagt er seinen Jüngern und sogleich erreicht das Boot das Land und die Jünger haben wieder sicheren Boden unter den Füssen!
Das gilt auch heute für uns alle: bei schweren und ängstlichen Situationen dürfen wir unsere Sorgen Jesus im Gebet übertragen. Wir dürfen wissen, dass ER in unserer Nähe ist, ob wir dies spüren oder nicht. Wir sollen IHM vertrauen!

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